Hubschrauberpilot

Die Ausbildung zum Hubschrauberpiloten ist sowohl privat als auch bei der Bundeswehr möglich. Bei privaten Flugschulen hat man die Möglichkeiten eine Berufspilotenlizenz oder eine private Hubschrauberlizenz zu absolvieren.

Hubschrauber-Pilotenausbildung bei der Bundeswehr

Für Hubschrauberpiloten gibt es zahlreiche abwechslungsreiche Tätigkeitsfelder

Die Bewerber werden mit einem aufwändigen Testverfahren, welches bis zu zehn Tagen dauern kann, ausgewählt. Die Karriere als Pilot bei der Bundeswehr setzt die Offizierslaufbahn voraus. Das heißt, Piloten sind in erster Linie Soldaten, die sich für eine längere Zeit der Bundeswehr verpflichten. Die Ausbildung ist sehr vielfältig und abwechslungsreich. Die gesamte Ausbildungsdauer liegt zwischen sieben und acht Jahren. Ein großer Vorteil der Ausbildung zum Hubschrauberpilot bei der Bundeswehr ist, dass man ab dem ersten Tag Sold bekommt und nicht selbst für die Kosten der Flugausbildung aufkommen muss.

Ausbildung bei einer privaten Flugschule

Wer Hubschrauber fliegen lernen möchte, kann dies auch an einer privaten Flugschule tun. Da Hubschrauberflugstunden um einiges teurer sind als Flugstunden mit Flächenflugzeugen, ist es ratsam die Berufspilotenausbildung zumindest teilweise in Amerika zu absolvieren. So lassen sich die Kosten für die Ausbildung zum Hubschrauberpilot deutlich senken. Nach erfolgreicher Prüfung kann man, wenn man ein Aufenthaltsvisum für die USA hat, hier als Berufspilot Flugstunden sammeln. 1.000 bis 1.200 Flugstunden sind eine gute Basis um sich zu bewerben und die Einstellungschancen zu erhöhen. Die amerikanische Lizenz kann später umgeschrieben werden, um für Europa Gültigkeit zu erhalten.

Gehalt eines Hubschrauberpiloten

Der Verdienst eines Hubschrauberpiloten hängt im wesentlichen von der Erfahrung und vom Dienstalter ab, sowie vom Arbeitgeber, so wird in der freien Wirtschaft in der Regel weniger bezahlt als bei der Bundeswehr. Im Rettungsdienst liegt das durchschnittliche Brutto-Jahresgehalt eines Hubschrauberpiloten in Deutschland zwischen 30.000 und 45.000 Euro (Stand 2017), bei der Bundeswehr können es bis zu 60.000 Euro sein.

Berufsaussichten

Berufshubschrauberführer, die ihre Ausbildung und Flugerfahrungen bei der Bundeswehr gemacht haben, haben nach wie vor gute Berufschancen im zivilen Bereich. Hubschrauberpiloten werden für zahlreiche Aufgabengebiete eingesetzt. So kann zum Beispiel bei der Polizei die Hubschrauberlizenz als berufliche Zusatzqualifikation erworben werden. Auch beim Bundesgrenzschutz sind Helikopterpiloten, im Polizeidienst, im Einsatz. Rettungsdienste wie der ADAC bilden selbst keine Hubschrauberpiloten aus. Rundflug Frankfurt.

An die Piloten werden hier höchste Anforderungen ans fliegerische Können gestellt. Ehemalige Militärpiloten haben relativ gute Einstellungschancen, aber auch zivile Piloten mit entsprechender Flugerfahrung finden hier neue Tätigkeitsfelder. Natürlich gibt es weitere Berufsfelder als Fluglehrer, bei privaten Auftraggebern, als Rundflugpilot, beim ADAC oder in der Landwirtschaft.